Ein Frauenkloster sorgt dafür, dass einem erfolglosen Zirkus das Aus droht. Nur der Weg über ein messerscharfes, sexy Programm rettet den Zirkus.
Lustspiel in drei Akten (Schweizerdeutsche Originalfassung wäre auch erhältlich) von Stefan Hensler

Über das Stück
Spieldauer: | ca. 2 h |
Genre: | Drama | Schauspiel |
Tonalität: | Komödie |
Stil: | realistisch / naturalistisch |
Sparte: | Volks- und Mundarttheater |
Publikum: | Erwachsene |
Rollen & Besetzung
6 | + | 5 | + | 0 | = | 11 |
• | „Geschlechtsblinde“ Besetzung zum Teil möglich. |
• | Mehrfachbesetzungen nicht möglich. |
Die Handlung
Dem Zirkusdirektor Louis wird einmal mehr vor Augen geführt, dass sein Zirkus mit dem aktuellen Programm alles andere als zu überzeugen vermag. Die Folge daraus sind halbleere Zuschauerreihen und immer grösser werdende Lücken in der Kasse. Und nun sorgt ausgerechnet ein Frauenkloster dafür, dass dem Zirkus das endgültige Aus droht. Das Kloster will dem Zirkus den Pachtvertrag kündigen und ein neuer Pächter steht auch schon vor der Tür. Doch die kämpferische Zirkusfamilie will nicht aufgeben und verhandelt mit den Nonnen eine letzte Galgenfrist.
Die Zirkusfamilie mitsamt den Artisten klammert sich an den letzten Strohhalm Und versucht zu retten, was noch zu retten ist. Innerhalb einer Woche, muss ein neues messerscharfes und sexy Programm her – dafür werden extra Flyer gedruckt und das Programm mehr oder weniger vollständig auf den Kopf gestellt. Dadurch entdecken die Artisten ganz neue Seiten an sich. Und weil vor der alles entscheidenden Aufführung noch Notfälle im Tierreich zu beheben sind, bringt die Tierärztin, Frau Dr. Kalberschreck zusätzliche Würze in die Zirkusfamilie.
Am Morgen nach der erfolgreichen Aufführung herrscht rund um die Zirkusfamilie Entspannung und Zuversicht. Nach vollen Zuschauerreihen und klingenden Kassen scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein. Doch der Schein trügt und so müssen nochmals weitere Anstrengungen unternommen werden, um den Zirkus doch noch vor der drohenden Sintflut zu retten. Bei diesem Versuch ist den Artisten, mit Unterstützung der Tierärztin, jedes Mittel recht.
Ort & Zeit der Handlung
Gegenwart, ortsunabhängig
Dramatis Personae
Louis: Zirkusdirektor
Selma: Seine Ehefrau, liest die Zukunft aus einer Kugel
Olga: Beider Tochter, die einerseits dem Messerwerfer hinhalten muss und andererseits als Affen-Dompteuse figuriert.
Mascha: Seiltänzerin
Dorotea: Ordensschwester, besonnen
Pankrazia: Ordensschwester, etwas vorlaut
Boris: fast blinder Messerwerfer, später Clown
Hektor: Löwendompteur
Dimitri: depressiver Clown, später Messerwerfer
Tierärztin, Frau Dr. Helga Kalberschreck
Herr Pawrov: russischer Investor
Aufwand der Inszenierung
Zur Inszenierung geeignet für: |
|
Bühnenbild: | unaufwändig |
Simultanbühne: | Nein |
Requisite: | unaufwändig |
Kostüm: | unaufwändig |
Maske: | unaufwändig |
Lichttechnik: | nicht zwingend erforderlich |
Tontechnik: | nicht zwingend erforderlich |
Effekte, Videotechnik etc: | unaufwändig |
Aufführungsbedingungen
Tantieme in % der Gesamteinnahmen: | 10.0 % |
Mindestantieme pro Aufführung: | € 150.00 |
Textbearbeitung nur nach Rücksprache mit dem Autor gestattet. | |
Videomitschnitte der Inszenierung sind zu folgenden Zwecken gestattet:
|
URAUFFÜHRUNG: 22. Oktober 2016 | Theatergesellschaft Euthal (www.theater-euthal.ch)
Über den Autor:

(44 Jahre)
Theater ist sein .
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